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Geschichtspolitik in Iran

Heroisierungen und Heroismen in der Historiographie der Pahlawī-Zeit (1921–1979)

Sarah Stegemann

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Ergon Verlag img Link Publisher

Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sonstige Sprachen / Sonstige Literaturen

Beschreibung

In diesem Band werden anhand historiographischer und literarischer Texte der Pahlawī-Ära (1921–1979) Diskurse über heroisierte Akteure untersucht. Ausgehend von der Beobachtung, dass die iranische Mythologie die Annahmen der Historiker über Geschichte präfiguriert, verfolgt die Studie die sich über Jahrzehnte hin verändernden Zugänge staatsnaher Historiker zu ihrem Quellenmaterial. Es lässt sich ein Wechselspiel zwischen den Präfigurationen und den sich verändernden Vorgaben des Pahlawī-Regimes beobachten, das Geschichte als tragende Säule seiner Identitäts- und Legitimationspolitik installierte. Der diachrone Ansatz ermöglicht grundsätzliche Beobachtungen zur Konstruktion kollektiver Identitäten sowie zum Verhältnis von Politik und Geschichtswissenschaften.

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Schlagwörter

heroisms, Geschichtspolitik, Heroismen, Identity Politics, Mittlerer Osten, Mythology, Pahlavi, kollektive Identitäten, Pehlewi, Identitätspolitik, legitimation politics, Legitimationswissenschaft, state politics, Pahlawi-Ära, Pahlawi-Zeit, Erinnerungskultur, collective identities, literary texts, Iran im 20. Jahrhundert, Transformation, heroizations, Staatspolitik, 20. Jahrhundert, Pahlawi era, Pahlawi period, Iran, Legitimationspolitik, memory culture, diachronic approach, legitimation studies, History, Heroisierungen, historiography, Mythologie, Middle East, Shiites, Persien, literarische Texte, Historiographie, Cosmology, Persia, 20th century, Geschichtsschreibung, politics of history, Geschichte, Kosmologie, Schiiten