Spektrum Geschichte 1/2025 - Britische Ostindien-Kompanie
Spektrum der Wissenschaft
Sachbuch / Geschichte
Beschreibung
Liebe Leserinnen und Leser! Im Jahr 1765 hatte die Britische Ostindien-Kompanie mit ihrer Privatarmee Shah Alam II. niedergerungen. Dem Kaiser des Mogulreichs blieb nun nichts anderes mehr übrig, als das Steuerrecht seiner Provinzen Bengalen, Bihar und Orissa an das Handelsunternehmen zu überschreiben. »Wir würden das heute als unfreiwillige Privatisierung bezeichnen«, erklärt der Historiker William Dalrymple in einem Meinungsstück der »New York Times«. Erstmals in der Geschichte habe sich ein internationaler Konzern in eine aggressive Kolonialmacht verwandelt. Und das Geschäft mit Baumwolle, Sklaven und Rauschgift lief prächtig. Den Erfolg hatte ein skrupelloser General garantiert: Robert Clive. Wie der Brite dem Weltkonzern Länder verschaffte, schildert unser Autor Hakan Baykal in der Titelgeschichte. Ende 2024 war es so weit: Gut fünf Jahre nach dem verheerenden Brand im April 2019 wurde Notre-Dame de Paris wiedereröffnet. Die Zeit der Restaurierung haben Archäologen, Bauforscher und Kunsthistoriker genutzt, um die Kathedrale intensiv zu untersuchen. Dabei fanden sie auch heraus, wie die Baumeister des Mittelalters das höchste Kirchenschiff ihrer Zeit errichten konnten. Die Journalistin Carola Dorner hat die wichtigsten Ergebnisse des Mammutprojekts für Sie zusammengetragen. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen Karin Schlott, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.
Kundenbewertungen
Spiritismus, Enthätung, Rom, Pompeji, East India Company, Neandertaler, homo sapiens, Notre Dame, Einbalsamierung, Amulett, Athanasius Kircher, Numidien