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Peter Stettler

Intérieur Extérieur

Anna Lehninger, Thomas Lochman, Andreas Chiquet, et al.

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29,00

Schwabe Verlag (Basel) img Link Publisher

Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Kunstgeschichte

Beschreibung

Von seinem Künstlervater Gustav Stettler schon als Kind gefördert und von diesem in seinen Jugendjahren geprägt, findet Peter Stettler bereits früh zu seinen wichtigsten künstlerischen Themen, denen er zeitlebens treu bleibt – Personendarstellungen, Stillleben und allen voran Aussenräume und Interieurs. In der eigenwilligen Verschränkung der beiden letzteren Gattungen entwickelt Peter Stettler völlig eigenständige Bildkonzepte, mit denen er gegenüber der Kunst seiner Zeit eine unverwechselbare Position markiert. Ohne den Sprung in die Gegenstandslosigkeit zu suchen oder einen forciert eigenwilligen Stil zu bemühen, verabschiedet sich der Künstler unaufgeregt von einer konventionellen Raum- und Bildauffassung und erschliesst sich ein eigenes Bilduniversum, dessen Grenzen er gewandt und konsequent auslotet. Stettlers Extérieurs sind vom Menschen gestaltete, aber bereits wieder entvölkerte unspektakuläre Siedlungs- und Industrieräume, in denen die Personen als kleine, gesichtslose Staffagefiguren vorbeihuschen. Auch in Innenräumen ist der Mensch nicht zu Hause, sondern bleibt ein distanzierter Zuschauer der ihn umgebenden Szenerie. Konsequenterweise wird auch das Intérieur nie zum Wohlfühlort, sondern wirkt als fremder Aussenraum der darin verlorenen Figuren.

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Schlagwörter

Gustav Stettler, Basel, Erica Schnell, Landschaftsmalerei, Stillleben, Peter Stettler, 20. Jahrhundert, Graumalerei, Aktmalerei, Figurenmalerei