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Der Bürgerkrieg in Somalia. Hintergründe und Folgen der humanitären Intervention durch die Vereinten Nationen

Sarah Heitz

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Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft / Vergleichende und internationale Politikwissenschaft

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Internationaler Menschenrechts- und Minderheitenschutz - unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Entwicklung, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Januar 1990 veröffentlichte Human Rights Watch einen Bericht über den damals seit 20 Monaten andauernden Bürgerkrieg in Nordsomalia zwischen der Oppositionspartei Somali National Movement und dem Regime Siyad Barres. Geschätzte 50000 bis 60000 Somali starben bereits, annährend 500000 Somali flüchteten, vornehmlich nach Äthiopien. Im Laufe der Jahre 1989/1990 weitete sich der Bürgerkrieg auf ganz Somalia aus. Im Dezember 1990 wurde das Regime gestürzt und Somalia versank in Anarchie. Daraufhin wurden alle diplomatischen Vertretungen und internationale Hilfsorganisationen im Januar 1991 aus der Hauptstadt Mogadischu evakuiert. Der Bürgerkrieg wurde nun zwischen verfeindeten Clans und verschiedenen Oppositionsparteien fortgesetzt und führte Ende des Jahres 1991 zu weiteren 470000 Flüchtlingen und zu 2,5 Millionen Vertriebenen bei einer Gesamtbevölkerung von 7 Millionen Menschen. Das Jahr 1992 entwickelte sich für das ohnehin vom Bürgerkrieg zerrissene Land zu einer humanitären Katastrophe. Trotz der prekären humanitären Lage in Somalia nahmen sich die Vereinten Nationen zunächst nur zögerlich des Problems an. Am 23. Januar 1992 verabschiedete der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Resolution 733 , welche ein umfassendes Waffenembargo über Somalia zum Inhalt hatte. Nachdem die beiden verfeindeten Parteien um General Mohamed Farrah Aidid und Interimspräsident Ali Mahdi im März 1992 in Mogadischu einem Waffenstillstand zustimmten, beschloss der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit Resolution 751 eine „United Nations Operation in Somalia“. Danach sollte eine UN Beobachtertruppe nach Mogadischu entsandt werden, welche zunächst den Waffenstillstand zwischen den Parteien überwachen sollte. Die folgende Arbeit befasst sich nun zuerst mit dem Staat Somalia und seiner Gesellschaft. In einem zweiten Schritt wird der Verlauf der so genannten humanitären Intervention der Vereinten Nationen in Somalia aufgezeigt und die möglichen Interessen einzelner Akteure am Beispiel der Interessen der USA geprüft. Abschließend werden die Folgen der Intervention für Somalia und die Vereinten Nationen erörtert.

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Schlagwörter

Clan System, Clan-Familien, Kapitel VII, USA, Beobachtertruppen, Kopfgeld, Sicherheitsrat, failed state, militärische Intervention, Weltöffentlichkeit, George Bush, Somalia, Blauhelme, Somali National Movement, Gewaltanwendung, Staatszerfall, Wiederaufbau, Menschenrechtsschutz, Selbsthilfe, humanitäre Intervention, menschliche Schutzschilde, Haager Landkriegsordnung, SNM, black hawk down, Ali Mahdi, Quick Reaction Force, Elitesoldaten, neue Weltordnung, Bruch internationales Kriegsrecht, robust peace-keeping, USC, Bürgerkrieg, Mogadischu, United Somali Congress, peace enforcement, Operation United Shield, UN Charta, Bill Clinton, Friedenstruppen, UNOSOM, internationale Friedenstruppe, Hilfsgüter, Vereinte Nationen, peace keeping, politische Aussöhnung, Präsidentendirektive 25, Waffenembargo, operation restore hope, Anarchie, UN, Unterernährung, Milizen, Menschenrechtsverletzungen, Mohamed Farah Aidid, Satzung der Vereinten Nation, Bouros Boutros-Ghali, UNITAF, Groupf of 12, peace-making, Waffenstillstand, islamistische Terrorgruppen, Naturkatastrophen, Sonderbeauftragter