Sportvereinskultur zwischen Weimarer Republik und NS-Diktatur
Franziska Kaiser
Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Allgemeines, Lexika
Beschreibung
Welche Kontinuitätslinien lassen sich im Vereinssport vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart ziehen? Welchen Stellenwert und welche Wirkmacht hatte der Sport als populärkulturelles Massenphänomen in den 1920er- und 1930er-Jahren? Welche Milieustrukturen wurden in den Sportvereinen sichtbar, und wer partizipierte an der Sportvereinskultur? Wie prägten Krisen- und Konjunkturphasen den Sport sowie dessen ideelle und politische Funktion in Demokratie und Diktatur? Welche Inklusions- und Exklusionsdynamiken lassen sich im Vereinssport im Hinblick auf die Anpassung an das nationalsozialistische Sportsystem aufzeigen?
Diese Arbeit untersucht die strukturellen und milieu(un)spezifischen Entwicklungen des Mainzer Sportvereinswesens zwischen dem frühen 19. Jahrhundert und den ersten Jahren der NS-Diktatur. Sie fokussiert dabei insbesondere eine Zusammenschau der unterschiedlichen Sportmilieus in den 1920er- und 1930er-Jahren.
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Sportgeschichte, Nationalsozialismus, Milieu, Weimarer Republik, Sportkultur, Vereine