Anfangsunterricht Informatik mit Scratch. Visuelle Programmierung und Interessenförderung
Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Sekundarstufe I und II
Beschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Didaktik - Informatik, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorarbeit untersucht, ob ein Anfangsunterricht in Informatik mit Scratch das Interesse von Schüler:innen am Programmieren steigern kann. Scratch, eine visuelle Programmiersprache, wurde in der vierten Technologie-Werkepoche der 10. Klasse an der Tübinger Freien Waldorfschule eingesetzt, um grundlegende Programmierkonzepte zu vermitteln. Der Unterricht ist konzeptionell auf Klafkis Bildungstheorie und der Selbstbestimmungstheorie von Ryan und Deci aufgebaut. Anhand dessen soll die didaktische Eignung von Scratch bewertet werden. Der Unterricht beinhaltete offene, projektbasierte Aufgaben, die Autonomie und Kompetenzerleben stärken sollten. Zur Erhebung der Daten werden Ankreuzfragen, Freitexte der Schüler:innen und eigene Beobachtungen während des Unterrichts herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Schüler:innen Spaß am Programmieren mit Scratch hatten, insbesondere durch die kreativen Möglichkeiten und die Freiheit, eigene Projekte zu gestalten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Erleben von Autonomie und Kompetenzen im Unterricht das Potenzial hat, das Interesse an Programmierung zu steigern. Dies sollte in weiteren Untersuchungen mit größeren Stichproben validiert werden. Die Arbeit bietet Anregungen zur Weiterentwicklung von Unterrichtsmodellen, die auf visuelle Programmierung setzen, um Begeisterung für Informatik zu wecken.
Kundenbewertungen
Visuelle Programmiersprache, Informatik, Didaktische, Scratch, Informatikdidaktik